Wissenswertes für Einsatzstellen

 

Abmahnungen

Eine Abmahnung kann grundsätzlich nur durch den DRK-Landesverband erfolgen. Die Einsatzstelle kann eine Abmahnung jedoch, sofern das Fehlverhalten inhaltlich und zeitmäßig detailliert dokumentiert wurde, bei der/m zuständigen Bildungsreferentin/en anfordern verbunden mit einem Gespräch über das weitere Vorgehen.

 

Anleitung

Eine gute und intensive Einarbeitung sowie fortwährende Anleitung durch eine feste Ansprechperson sollte die Einsatzstelle stets gewährleisten, um den Freiwilligendienst zu einem Erfolg für alle Beteiligten zu führen. Hilfestellung für eine gute Anleitung von Freiwilligen gibt der „Leitfaden zur Anleitung von Freiwilligen“, der beim Team Freiwilligendienste angefordert werden kann.

 

Bewerbungsverfahren

Interessierte können sich sowohl direkt in der Einsatzstelle bewerben als auch über den DRK-Landesverband auf www.freiwilligendienste-rlp.de.

Bitte beachten Sie: von der Bewerbung bis zum Start in der Einsatzstelle dauert es mind. sechs Wochen bis das Bewerbungsverfahren vollständig abgeschlossen ist. Eine kurzfristige Einstellung innerhalb von beispielsweise vierzehn Tagen ist leider nicht möglich.

 

Fehlzeiten

Fallen Freiwillige durch hohe Fehlzeiten (tageweise) auf, kann die Einsatzstelle ein Attest vom Arzt ab dem 1. Krankheitstag verlangen. Die Atteste sind jedoch stets nach Sichtung durch die Einsatzstelle umgehend an den DRK-Landesverband, Team Freiwilligendienste, zu schicken.

 

Freistellung von Freiwilligen

Im Laufe des Freiwilligendienstes haben Freiwillige gelegentlich  Bewerbungsgespräche für eine dem FWD folgende Ausbildungsstelle. Die Freiwilligen sollten hierfür in angemessenem Rahmen freigestellt werden. Sollten es sehr viele Bewerbungsgespräche sein, kann auf die Inanspruchnahme von Urlaubstagen bestanden werden.

 

FSJ vs. BFD

In der Anleitung und dem Umgang mit den Freiwilligen besteht kein Unterschied zwischen FSJlern und BFDlern. Lediglich beim Thema Vertrag FSJ bzw. Vertrag BFD bestehen Unterschiede hinsichtlich der Vertragsparteien sowie beim Thema Probezeit.

 

Hospitation

Im Vorfeld eines Freiwilligendienstes sind Interessierte aufgefordert zwei Tage in der potentiellen Einsatzstelle zu hospitieren, damit beide Seiten einschätzen können, ob eine gute Zusammenarbeit möglich sein wird.Diese Hopsitation ist zwingend Voraussetzung bevor ein Freiwilligendienst beginnen kann.

 

Kündigung

Laut Vertrag können Freiwillige ihren FWD mit Einhaltung der Kündigungsfrist von vier Wochen zur Monatsmitte/zum Monatsende kündigen. Sobald sechs Monate FWD absolviert wurden, kann die Anerkennung als Freiwilligendienst (FSJ+BFD) erfolgen. Bei kürzeren Zeiten kann die Einsatzstelle den Freiwilligen eine Praktikums­bescheinigung ausstellen ohne Einbeziehung des DRK-Landesverbandes.

 

Lernziele

Einsatzstelle und DRK-Landesverband arbeiten gemeinsam mit den Freiwilligen an der (Weiter-) Entwicklung individueller Kompetenzen. Durch regelmäßig stattfindende Lernzielgespräche (im Rahmen von Anleitergesprächen - siehe Anleitung) und Praxisreflexionen wird dieses Ziel kontinuierlich verfolgt. Der „Leitfaden zur Lernzielorientierung im Freiwilligendienst“ kann beim Team FWD angefordert werden.

 

Minderjährige Freiwillige

Bei Minderjährigen ist stets das Jugendarbeitsschutzgesetz zu beachten, insbesondere in Hinblick auf Wochenenddienste und Pausenzeiten.

 

Probezeit

Die Probezeit beträgt im BFD sechs Wochen, im FSJ zwölf Wochen.

 

Unfall

Die Unfallmeldung von Freiwilligen läuft stets über die Einsatzstelle, nicht über den Träger. D.h. die Meldung erfolgt selbständig durch die Einsatzstelle an den Unfallversichersicherungsträger.

 

Urlaub

Die Urlaubsplanung der Freiwilligen erfolgt in Abstimmung mit der Einsatzstelle. Der Träger ist über Urlaub der Freiwilligen nicht zu informieren. Urlaub darf jedoch grundsätzlich nicht während eines Bildungsseminars gewährt werden.

 

Verlängerung

Eine Verlängerung von bis zu sechs Monaten ist möglich. Den Freiwilligen steht auf Anfrage bei der/m jeweiligen Bildungsreferentin/en hierfür ein Formular zur Verfügung, welches ausgefüllt und von der Einsatzstelle bestätigt an den DRK-Landesverband zurückgeschickt werden muss. Bei einer Verlängerung fällt pro verlängerten Monat ein weiterer Bildungstag in Form von Seminartagen, Hospitationen, Praktika oder Fortbildungstagen an.

 

Zeugnis

Bitten Freiwillige zum Abschluss ihres FWD um ein Zeugnis, erhält die Einsatzstelle auf Anfrage eine Zeugnisvorlage per E-Mail. Diese können sie für weitere Freiwillige abspeichern. Das digital ausgefüllte Dokument geht zur weiteren Bearbeitung und zur Unterschrift per E-Mail an freiwilligendienste(at)lv-rlp.drk.de an den DRK-Landesverband zurück. Wir schicken es nach Ende des Freiwilligendienstes unterschrieben an die Freiwilligen.

Ausgefüllte Zeugnisvorlage können nur in digitaler Form angenommen werden.

Bitte beachten:

Von der Bewerbung bis zum Start in der Einsatzstelle dauert es mind. sechs Wochen bis das Bewerbungsverfahren eines/r Bewerbers/in vollständig abgeschlossen ist. Dies gilt auch, wenn der/die Bewerber/in schon bei der Einsatzstelle vorab eine Zusage hat.